Einschulung der neuen Erstklässler
Abschiedsworte Manfred Kasten
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,
das Rektorat ist geräumt und nun gilt es für mich - mit einem lachenden und einem weinenden Auge - Abschied zu nehmen. Ich war mit ganzem Herzen an der Kastelbergschule und bei Ihnen und euch. Die ganze Schulgemeinschaft – Eltern, die Schülerschaft, das Kollegium und alle Gäste - haben mir einen beeindruckenden, wertschätzenden und emotionalen Abschied gestaltet.
- Danke für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und die vielen Begegnungen, die unsere Schule zu einem besonderen Ort gemacht haben.
- Gemeinsam haben wir erlebt, dass Schule mehr ist als Unterricht: Sie ist Gemeinschaft, Begegnung und ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche wachsen dürfen.
- Danke, dass Sie unsere Schule mitgetragen, mitgestaltet und ihr immer wieder Ihr Vertrauen geschenkt haben.
- Ich nehme viele wertvolle Begegnungen und die Gewissheit mit, dass unsere Schule von Menschen lebt, die füreinander einstehen.
- Euch Schülerinnen und Schülern danke ich für eure Offenheit, eure Ideen, euren Humor und für all die besonderen Momente, die ich mit euch erleben durfte.
- Ihr habt diese Schule mit eurer Vielfalt, eurer Neugier und eurem Engagement zu dem gemacht, was sie ist.
- Bleibt neugierig, mutig und offen für andere – und glaubt daran, dass jeder Mensch etwas Besonderes beitragen kann.
- Ich werde mich immer gerne an die vielen Begegnungen, Gespräche, Auftritte, Feste und kleinen und großen gemeinsamen Erlebnisse erinnern.
Die Kastelbergschule wird zur Zirkusmanege
„Hereinspaziert, hereinspaziert“ tönte es seit Tagen durch die Flure und Klassenzimmer der Kastelbergschule. Eifrig übten alle Kinder der Grundschule das Zirkuslied, welches die große Zirkusaufführung am Freitagnachmittag eröffnen sollte.
Eine ganze Woche lang verwandelte sich die Kastelbergschule in eine Zirkusschule und die Kinder in Artistinnen und Artisten, Clowns und Zauberer, wilde Tiere und starke Mädchen. Schon am Montag wehte ein Hauch Zirkusluft durch die Gänge, als alle Zirkusgruppen sich in der Kastelberghalle trafen, zum ersten Mal, den Zirkusschrei ausprobierten und noch nicht ganz textsicher das Zirkuslied sangen. In den Gruppen wurden dann erste Kunststücke ausprobiert, noch etwas zurückhaltend an Geräten und mit verschiedenen Objekten geturnt und geübt und vorsichtig erste lustige Theaterspiele durchgeführt. Schon am Dienstag hatte sich so etwas wie Routine eingespielt. Als die Zirkuspädagogen die Kinder mit “Guten Morgen Artisten“ begrüßten, war von Unsicherheit nichts mehr zu spüren, die Kinder waren kaum zu bremsen und wollten weiter an ihren Tricks und Nummern üben. So schwebten schillernde Seifenblasen durch die Luft, Jonglierbälle und Diabolos rollten herum, die Seilspringgruppe hüpfte wild durch die Halle und man musste aufpassen, dass man nicht von einem Kind auf einem großen Ölfass überrollt oder von einem wilden Tier gefressen wurde.



